Hände halten sich - gute Zusammenarbeit im Büro mit Mentaltraining

Wie Mentaltraining die Zusammenarbeit nachhaltig positiv verändert

Anna mag Herbert nicht. Er trägt jeden Tag diesen schrecklichen alten Pullover. Er spricht sehr langsam und verwendet eine Unmenge an Wörtern, deren Bedeutung Anna nicht kennt. Die quirlige Social Media-Redakteurin könnte aus der Haut fahren, wenn er langatmig seine Rechtstexte zu erklären versucht. Herbert ist mit seinem feinen Blick auf die Zwischentöne von Klauseln und Disclaimern in der Rechtsabteilung genau richtig. Anna passt mit ihrer jugendlichen Aufgeschlossenheit und Kommunikationsfreude wiederum perfekt ins Social Media-Team. Die beiden knallen regelmäßig aneinander.

Mentaltraining bei Konflikten

Würden Anna und Herbert sich mit Mentaltraining beschäftigen, sähe die Sache anders aus. Sie würden merken, wie kraftvoll die Macht der Gedanken ist und sie würden sich gegenseitig als Spiegel schätzen lernen.

Die Kraft der Gedanken – „was du denkst, das ziehst du an“ ist ein Grundsatz der Mentallehre.

Wenn wir denken, dass wir Ärger haben, haben wir auch Ärger. Denken wir, dass wir nicht gesehen werden, zu wenig wertgeschätzt, dann werden wir auch nicht gesehen und wenig bis nicht wertgeschätzt. Glauben wir hingegen, wir sind Star und Mittelpunkt auf jeder Party, dann sind wir das auch. Die Macht der Gedanken ist groß. Wenn wir auf positive Gedanken achten, werden auch unsere Erlebnisse positiver.

Die Umwelt ist dein Spiegel – nutze ihn!

Unsere Umwelt ist wie ein Spiegel, denn jede Situation ist ein Spiegel dessen, was in unserem Inneren passiert. Ein Spiegel für unsere Geisteshaltung, unsere Vorurteile, unsere Muster. Wir können also jeden dieser Spiegel auch dazu verwenden, Erkenntnisse über uns zu erfahren und damit zu „arbeiten“.

Esoterischer Quatsch?

Als das Team einen Workshop in Mentaltraining absolvieren soll, um die Zusammenarbeit zu verbessern, meint Herbert, das sei esoterischer Quatsch. Anna findet die dort gehörten Ansätze zwar cool. Sie brächten sie jedoch in ihrer Kommunikation mit Herbert nicht weiter, weil der einfach komisch sei und sich durch so einen Workshop auch nicht verändern würde.

Nach dem Kurs stellt Herbert aber relativ rasch fest, dass er nicht nur viel problemloser mit Anna zusammenarbeitet, wenn er positiv und ohne Vorurteile in das Gespräch geht, sondern auch, dass ihn Anna´s Fahrigkeit, Schusseligkeit und Kreativität an seine Mutter erinnert, mit der er zeitlebens seine Probleme hatte.

Auch Anna gelingt es nach dem Seminar, Herbert´s Arbeit als positiven Beitrag im Gesamtfeld zu sehen und fängt regelrecht an ihn zu schätzen. Denn die passenden Rechtstexte zu jedem Posting zu finden, wäre ihr ohnehin viel zu trocken und würde sie nur in ihrem kreativen Fluss blockieren. Als sie auch noch feststellt, dass der abgetragene Pullover die für sie enervierende Sparsamkeit ihrer Eltern aus ihrer Kindheit in ihr wachruft, beginnt sie zu verstehen, dass es gar nicht Herbert ist, der sie nervt, sondern eine alte Wunde, die er in ihr aufreißt. Mit der Zeit legt sie ihren Widerstand gegen Herbert völlig ab.

Ein Verständnis füreinander wurde geschaffen – es kann eine wertschätzende Zusammenarbeit entstehen.

Die Abläufe im Team gehen nun reibungsloser von der Hand und die Chefin, bei der in der Vergangenheit das leidige Thema auch immer wieder am Tisch landete, kann sich in der gewonnenen Zeit relevanteren Inhalten zuwenden.

Mit Mentaltraining werden soziale und emotionale Kompetenz, kognitive Fähigkeiten, Belastbarkeit, Selbstbewusstsein und mentale Stärke von Mitarbeitern gefestigt. All diese Dinge unterstützen im täglichen Leben genauso wie in der beruflichen Zusammenarbeit. Mitarbeiter werden zufriedener, motivierter, gesünder, antriebsvoller und wertschätzender im Umgang mit anderen – die Basis für konfliktfreiere und zielgerichtetere Abläufe.

Bildquelle: pixabay

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