5 Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Potenzialanalysen im Recruiting

5 Tipps für den erfolgreichen Einsatz von Potenzialanalysen im Recruiting

Potenzialanalysen im Bewerbungsprozess werden in der heutigen Arbeitswelt, die den Fokus wieder verstärkt auf den Menschen legt, immer wichtiger. Unternehmen suchen nach zuverlässigen Methoden, um die besten Talente zu identifizieren und Fehlbesetzungen zu vermeiden. Doch wie können diese Tests wirklich effektiv genutzt werden? Hier sind fünf grundlegende Tipps, die dabei helfen können:

1. Ergänzende Nutzung von Potenzialanalysen: Persönlichkeitstests sollten nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Ergänzung zum Bewerbungsprozess dienen. Sie bieten die Möglichkeit, die im Vorstellungsgespräch gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und ein umfassenderes Bild zBp. auch der sozialen Talente von den Kandidat:innen zu erhalten in Ergänzung zu den Kompetenzen .

Meine Empfehlung: Einsatz in der dritten Bewerbungsrunde zur Vervollständigung des Bilds und als   Grundlage für die notwendigen Onboardingmaßnahmen.

 

2. Validität des Tests: Die Auswahl eines geeigneten Persönlichkeitstests ist entscheidend. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Test auf einem wissenschaftlich fundierten Modell basiert und stärkenorientiert ist.

Meine Empfehlung: Einsatz eines Tests, der auch die Wahrscheinlichkeit erhebt, dass keine „sozial       erwünschten“ Anworten gegeben wurden auf der einen Seite. Auf der anderen Seite würde ich persönlich keinen Test wählen, der den Kanditaten in ein Cluster wirft, sondern mehr die Einzigartigkeit in den Vordergrund stellt.

 

3. Verständnis statt Bewertung: Soll-Profile können helfen, die Anforderungen der Stelle mit den Persönlichkeitseigenschaften der Kandidat:innen zu vergleichen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Profile nicht zur Bewertung der Kandidat:innen dienen sollten. Vielmehr sollten Abweichungen als Gesprächsanlass genutzt werden, um die Persönlichkeit besser zu verstehen.

Meine Empfehlung: Zu einem Test gehört immer auch ein persönliches Gespräch dazu – dieses sollte wenn möglich, von einer objektiven Person durchgeführt werden, die die Tests auch passend interpretieren kann.

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Talenteprofile im Recruiting: Der Schlüssel zu passenden Stellenbesetzungen und motivierten Teams

Kaum ein Unternehmen verlässt sich heute im Recruiting noch ausschließlich auf Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsgespräch und Fachkenntnisse. Denn es „menschelt“ zum Glück viel mehr in der neuen Arbeitswelt. Die Persönlichkeit der Bewerber:innen spielt eine ebenso große Rolle wie die fachliche Expertise.

Große Unternehmen setzen schon lange auf Potenzialanalysen und Assessments im Bewerbungsprozess (ob aus der richtigen Intention heraus ist manchmal die Frage). Aber auch in kleinen und mittleren Unternehmen erfolgt ein Umdenken im Bereich Recruiting und Onboarding: Zu aufwendig und teuer sind Einschulungen und Ausbildungen für Mitarbeiter:innen, die nach ein paar Monaten wieder kündigen oder gekündigt werden müssen, weil es dann doch nicht zusammenpasst.

Der Einsatz von Potenzialanalysen ist also für beide Seiten ein gewinnbringender Schritt.  Talenteanalysengehen jedoch noch einen Schritt weiter und beleuchten nicht nur das Potenzial, sondern auch die individuellen Talente und Bedürfnisse der Kandidaten.

Warum ist das wichtig?

Vorteile für Kandidat:innen:

  1. Selbstreflexion: Talenteanalysen helfen Kandidatinnen, ihre eigenen Stärken und Schwächen besser zu verstehen. Sie erkennen, was sie motiviert, wie sie ihre Ziele am besten erreichen und wieviel Selbstverantwortung möglich ist.
  2. Klarheit: Sie erhalten Klarheit über ihre Bedürfnisse auch in Bezug auf ihre Karriere.
  3. Zusammenarbeit: Wie steht es um ihr Kommunikationsverhalten und wie schaut es mit der Teamfähigkeit aus. Auch die Frage „Wieviel Remote tut mir wirklich gut?“ kann so leicht beantwortet werden.

Vorteile für Unternehmen:

  1. Geringere Fehlbesetzungen: Passen die Talente der zukünftigen Mitarbeiter:in zu den im Team für die jeweiligen Aufgaben benötigten Talenten.
  2. Bessere Gestaltungsmöglichkeiten der Onboardingphase: Aus den vorhandenen Talenten wird ersichtlich wie viel Feedback und Unterstützung in der Onboardingphase gegeben werden muss.
  3. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit: Mitarbeiter, die in ihren Jobs ihre Talente entfalten können, sind zufriedener und produktiver.
  4. Verbesserte Teamarbeit: Talenteanalysen helfen dabei, Teams zusammenzustellen, die sich optimal ergänzen.
  5. Nachhaltige Personalentwicklung: Die Analysen liefern wertvolle Informationen für die Entwicklung der Mitarbeiter.

Und ein ganz entscheidender Vorteil für alle: Durch die gleiche Sicht auf die individuellen Talente entsteht beim gesamten Team eine neue Art der Zusammenarbeit und eine viel größere Eigenmotivation, die getragen ist von gegenseitigem Verständnis und Respekt.

Ein paar Dinge sollten Unternehmen aber sowohl bei der Auswahl der Potenzialanalyse als auch beim Umgang damit beachten – mehr dazu im Beitrag: 5 Tipps für den Einsatz von mit Potenzialanalysen im Recruiting!